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HelloFresh

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SME

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  • EMEA
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Eingesetzte Produkte

ESG

HelloFresh DACH wird klimaneutral mit Planetly


HelloFresh ist der All-in-One-Service für eine flexible, abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung: Mit einer Kochbox voller frischer, sorgfältig ausgewählter Zutaten und leckerer Rezepte hat HelloFresh gemeinsam mit Planetly seinen ökologischen Fußabdruck berechnet und ausgeglichen: Nicht nur die Emissionen, die durch Büros und Produktionsstätten entstehen, sondern auch der gesamte Transport von den Lieferanten zu den Verbrauchern wurde kompensiert.

Hintergrund & Zielsetzung

HelloFresh ist die wöchentliche Garantie für eine ausgewogene Ernährung und der weltweit führende Anbieter von Mahlzeitenpaketen. Nachhaltigkeit ist Teil der DNA des Unternehmens: Für die Mahlzeitenpakete wählt HelloFresh Lebensmittel möglichst regional und nachhaltig aus und liefert präzise vorportionierte Zutaten. Auf diese Weise vermeidet HelloFresh Lebensmittelabfälle. Darüber hinaus wurden die Kohlenstoffemissionen des Betriebs und der Dienstleistungen für Energie, Lieferung, Website, App und Server sowie für alle Verpackungen von Planetly berechnet und durch Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Planetly ist ein starker Partner von HelloFresh für das Kohlenstoffmanagement und unterstützt das Unternehmen bei der Reduzierung und Kompensation von Kohlenstoffemissionen, so dass HelloFresh nun klimaneutral ist. Die Berechnung des Carbon Footprints wurde zusätzlich vom TÜV Rheinland geprüft und zertifiziert.

quote
Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Deshalb engagieren wir uns freiwillig für den Klimaschutz. Mit Planetly haben wir einen innovativen und tatkräftigen Partner an unserer Seite.
Nils Herrmann
CO-GESCHÄFTSFÜHRER & COO, HELLOFRESH DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH & SCHWEIZ

HelloFresh’s CO2-Fußabdruck

Bis die Mahlzeitensets beim Kunden ankommen, kommt es natürlich zu unvermeidbaren Emissionen. Wir haben sie uns genauer angeschaut. Der größte Teil des CO2-Fußabdrucks von HelloFresh wird durch den Transport der fertigen Boxen zu den Kunden verursacht. Die gute Nachricht ist, dass die Logistikpartner von HelloFresh die Emissionen bereits ausgleichen, sodass ein Teil des Transports bereits klimaneutral ist. Dennoch erfassen wir sie, um einen umfassenden Überblick über alle klimarelevanten Prozesse entlang der Lieferkette zu erhalten. Auch die Emissionen der Lebensmittelverpackungen fließen in die Klimabilanz ein. Hier arbeitet HelloFresh bereits intensiv daran, möglichst umweltfreundliche Optionen anzubieten, ohne dabei die Qualität der Produkte zu beeinträchtigen. HelloFresh kompensiert die Emissionen aus der Produktion und reduziert die Verpackung weiter. Rechnet man alle Emissionen aus Transport, Verarbeitung, Verpackung, IT und Bürobetrieb zusammen, ergibt sich ein CO2-Fußabdruck von rund 13.619 Tonnen, den HelloFresh mit Planetly kompensiert.

Wie haben wir gemessen?

HelloFresh erzeugt Emissionen in allen Bereichen des Unternehmens: Angefangen beim Transport von den Lieferanten bis hin zur Nutzung der App durch die Kunden haben wir für die Berechnung des Carbon Footprints nicht nur den Teil betrachtet, der direkt im Unternehmen entsteht. Emissionen aus Logistik und Verpackung fallen in der Regel bei anderen Unternehmen an, etwa bei den Herstellern der Verpackungsmaterialien und den Spediteuren. Da sie aber auch von der Nutzung der Produkte und Dienstleistungen durch HelloFresh abhängen, wurden sie ebenfalls in die Berechnungen einbezogen, um den umfassenden Fußabdruck von HelloFresh aufzuzeigen. Wir sind besonders stolz darauf, dass der TÜV Rheinland diese umfassende Berechnung geprüft und zertifiziert hat.

Analyseergebnisse

Das Ergebnis der Planetly-Analyse ist die Summe der betrieblichen Emissionen von HelloFresh vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021, die wir auf der Grundlage von Daten aus dem ersten Quartal 2020 berechnet und auf das Jahr hochgerechnet haben. Warum haben wir im Voraus berechnet? Weil HelloFresh bereits begonnen hat, alle Emissionen für den genannten Zeitraum zu kompensieren. Um sicherzustellen, dass die Prognose mit dem tatsächlichen Fußabdruck von HelloFresh übereinstimmt und ausreichend kompensiert wird, führen wir am Ende des Jahres eine Neuberechnung durch. HelloFresh engagiert sich seit Anfang des Jahres in Klimaprojekten. Gemeinsam mit Planetly hat HelloFresh die Unternehmensemissionen von Scope 1 und 2 – direkte und indirekte Energieerzeugung – sowie Bürobetrieb, Geschäftsreisen und Lieferungen an Kunden berechnet und mit dem Ausgleich für das gesamte Jahr begonnen. Ab Juli 2020 geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter: Jetzt kompensiert HelloFresh auch die Emissionen von Verpackungen, Transporten von Lieferanten zu Kunden sowie den CO2-Fußabdruck von Mitarbeiter-Pendeln, Druckmaterialien, App, Website und Server-Emissionen. Die Kompensation ist Teil des Nachhaltigkeitsprogramms von HelloFresh. Im nächsten Schritt wird HelloFresh die Berechnung in der Software Planetly fortsetzen und so Entwicklungen verfolgen und Einsparpotenziale in Echtzeit entdecken.

*Mehr als 4.000 t wurden bereits von Logistikpartnern kompensiert und sind hier nicht enthalten.

535 tt CO2e Scope 1 Emissionen
831 tt CO2e Scope 1 Emissionen
12,253 tt CO2e Scope 1 Emissionen


13,619 t t CO2e CO2-Fußabdruck (gesamt)

 

HelloFresh hat kompensiert

Über Planetly erhielt HelloFresh eine große Auswahl an möglichen Kompensationsprojekten. Das Unternehmen entschied sich für die Unterstützung von drei Projekten: Ein Methanabscheidungsprojekt in den Niederlanden und zwei Wiederaufforstungsprojekte in der Schweiz und in Peru. Für HelloFresh war es wichtig, Verantwortung für seinen direkten Wirkungsbereich zu übernehmen.

Schweizer Waldprojekt

Trotz erheblicher Bemühungen der chinesischen Regierung, die Armut zu bekämpfen, bleibt sie im ländlichen China ein großes Problem. Die Mehrheit der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft beschäftigt. Die Erzeugnisse werden oft nur in den Dörfern verkauft, und die Gebiete mit kommerzieller Landwirtschaft haben aufgrund des entstandenen Überangebots mit einem Preisverfall zu kämpfen, der mit Einkommensverlusten für die Erzeuger verbunden ist. Die meisten einkommensschwachen, ländlichen Haushalte in China verwenden offene Holz- und Kohleöfen zum Heizen und Kochen. Der dabei entstehende Rauch und Ruß ist nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern kann auch schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben, insbesondere für Frauen und Kinder, die sich länger im Haushalt aufhalten. Das Sichuan Household Biogas Program ist ein Aktivitätsprogramm, das einkommensschwachen Haushalten in der Provinz Sichuan, China, Biogasanlagen und Kochherde zur Verfügung stellt. Durch die Umstellung auf Biogaskocher brauchen die Haushalte kein Brennholz und keine Kohle mehr zu verbrennen, wodurch die Luftqualität im Haus durch die Erzeugung sauberer und ständig verfügbarer Energie verbessert wird. Die Biogasanlagen werden Kleinbauern zur Verfügung gestellt, die Vieh halten. Der Dung der Tiere kann in diesen Biogasanlagen gesammelt und gelagert werden, wobei die Methanemissionen aufgefangen und als erneuerbare Energiequelle für benachbarte Haushalte genutzt werden.

Anden-Amazonas REDD+ Projekt Peru

Im Jahr 2019 wurden im Amazonas-Regenwald jede Minute durchschnittlich 3 Fußballfelder Primärwald abgeholzt. Dieses REDD+1-Regenwaldprojekt dient dem Schutz von 182.000 Hektar Andenregenwald in Peru, einem der am stärksten bedrohten Ökosysteme im tropischen Amazonasgebiet. Wie bei allen REDD+-Projekten der Vereinten Nationen geht es dabei um langfristige Strategien zur Bekämpfung der Ursachen von Entwaldung und Waldschädigung. Die Erhaltung dieses Gebiets ist für das Überleben der endemischen Fauna und Flora Perus von entscheidender Bedeutung und führt zu einer jährlichen Emissionsreduzierung von 515.268 Tonnen CO2-Äquivalent. Obwohl die peruanische Regierung das Projektgebiet als Naturschutzgebiet schützt, ist es von intensiver Abholzung, illegalem Holzeinschlag und nicht nachhaltigen landwirtschaftlichen Praktiken betroffen. Der Anstieg der Kaffeepreise ab Mitte der 1990er Jahre führte zu einem plötzlichen Anstieg der Kaffeeproduktion und zur jährlichen Abholzung von 4.000 Hektar Land (7.000 Fußballfelder), bis dieses Projekt 2008 umgesetzt wurde. Freiwillige Naturschutzvereinbarungen mit lokalen Familien haben die Abholzung beendet.

Biogas-Projekt Niederlande

Landwirtschaftliche Betriebe prägen seit mehreren hundert Jahren die Landschaft und die Lebensweise in den niederländischen Provinzen der mittleren und südlichen Niederlande. Bis heute handelt es sich um eine überwiegend ländlich geprägte Region mit relativ wenig Schwerindustrie, in der die Schweinezucht noch immer die wichtigste Rolle spielt. Der überschüssige Dung der örtlichen landwirtschaftlichen Betriebe kann aufgrund der erreichten Stickstoffaufnahmegrenze des Bodens nicht mehr auf den Feldern der Region entsorgt werden. Biogasanlagen fördern das Wirtschaftswachstum, indem sie den Arbeitsbereich der Landwirte vom Anbau und der Bewirtschaftung auf die Energieerzeugung ausweiten. Dadurch werden nachhaltige neue wirtschaftliche Möglichkeiten im Agrarsektor geschaffen. Durch ein effektives Abfallmanagement werden Gülle und Pflanzenreste, die von verschiedenen landwirtschaftlichen Betrieben in der Region gesammelt werden, in Biogasanlagen geleitet, wo das entstehende Methangas aufgefangen und Biogas erzeugt wird. Das Gas wird zur Stromerzeugung genutzt, die wiederum in das örtliche Stromnetz eingespeist wird, während das Substrat zu Düngemitteln aufbereitet werden kann.

Würden Sie gerne weitere Informationen erhalten?
Schreiben Sie uns, wenn Sie Fragen zum Vorgehen haben oder ebenfalls gemeinsam mit uns den Weg zur Klimaneutralität gehen möchten!

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